Skifahrt in der 8. Klasse mit Diabetes im Gepäck

Die Herausforderung in 2019 für uns: 7 Tage Skifahrt mit der Schule in Südtirol. Bisher waren die Klassenfahrten kurz, überschaubar und in der Nähe. Jetzt geht es 750 km entfernt in die Berge auf bis zu 2.000 m Höhe. Dazu: viel Bewegung, Kälte, ein chaotischer Haufen von Pubertierenden, Unmengen von Süßigkeiten, die sich Kids abends im Zimmer teilen, und eine Pension in einem kleinen Ort, ohne irgendwelche Einkaufmöglichkeiten. Da heißt es „Loslassen“ für Zuckereltern. Ganz ehrlich, ich habe schon ein Jahr vorher darüber gegrübelt, wie das alles werden soll.

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Der Weihnachtsgrinsch

Ich bin der Weihnachtsgrinsch. Ein bisschen jedenfalls. Jeden Advent bekomme ich meinen obligatorischen Koller. Diabetesmanagement ist in der Vorweihnachtszeit eine extra Herausforderung, weil überall süße Verlockungen angeboten werden. Die Allgegenwärtigkeit von Naschereien verführen mein Kind dazu, heimlich, still und leise, besonders gerne wenn ich nicht zu Hause bin, zu naschen – und den Bolus zu vergessen. Dann den Blutzucker wieder auf Form zu bringen, ist natürlich nicht so leicht, wenn man nicht mehr genau weiss, wieviel Lebkuchen gefuttert wurden. Aber ich muss zugeben, als ich selbst 13 Jahre alt war, hatte ich auch unentwegt Appetit auf Süßes und habe an manchen Tagen auch unkontrolliert genascht. Ich hatte nur das Glück, keinen Diabetes zu haben.

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Diabetesblogwoche – Ein Tag reicht nicht!

Diabetesblogwoche – Montag:
Wem würdest du einen Tag lang deinen Diabetes geben und warum?

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Es ist ja nicht meine Erkrankung, deswegen habe ich direkt nichts abzugeben.  Außerdem soll man ja niemanden etwas Unangenehmes wünschen. Naja. Trotzdem gibt es den einen oder anderen, der etwas Anschauung in Sachen Diabetes vertragen könnte. Ein Tag würde wohl auch nicht reichen.

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Wieviel Teststreifen braucht das Kind?

Die Teststreifen-Bestellerin

„BZ ?“, „117! Hab grad gemessen, wann gibts Essen?“ Meine Tochter ist  jetzt 12 Jahre alt. Noch ein paar Monate, und sie ist ein richtiger Teenager.  Mittlerweile hat sie das Diabetes-Management von mir abgekoppelt.  Ich bin in keinster Weise mehr ihre „Führungskraft“.  Wenn sie nachts aufwacht, misst sie oft auch noch einmal nach. Ein Job, den ich auch nicht vermisse. Es ist nun eher so, dass ich nachsetzen muss, um überhaupt etwas zu erfahren, oder zu wissen, wieviel sie zu welcher Mahlzeit bolt oder welchen Wert sie aktuell hat. Nur, wenn es total schief geht, meldet sie sich noch. Und das Bestellmanagement ist noch mein Job, damit die Teststreifen nie ausgehen. „Wieviel Teststreifen braucht das Kind?“ weiterlesen

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Dexcom G5 für meine Tochter

Traum vom Dexcom G5

Fast ein Jahr haben meine Tochter und ich drüber nachgedacht, ob wir ein Dexcom G5 wollen oder nicht. Das Probetragen war ein Erfolg, aber angesichts einer 9-tägigen Einweisung meiner Tochter zur Schulung und dem schwierigen Verhalten der Krankenkassen, zögerten wir. Und dann noch ein Knopf am Körper, meine Tochter wusste nicht so Recht. „Dexcom G5 für meine Tochter“ weiterlesen

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