Der Weihnachtsgrinsch

Ich bin der Weihnachtsgrinsch. Ein bisschen jedenfalls. Jeden Advent bekomme ich meinen obligatorischen Koller. Diabetesmanagement ist in der Vorweihnachtszeit eine extra Herausforderung, weil überall süße Verlockungen angeboten werden. Die Allgegenwärtigkeit von Naschereien verführen mein Kind dazu, heimlich, still und leise, besonders gerne wenn ich nicht zu Hause bin, zu naschen – und den Bolus zu vergessen. Dann den Blutzucker wieder auf Form zu bringen, ist natürlich nicht so leicht, wenn man nicht mehr genau weiss, wieviel Lebkuchen gefuttert wurden. Aber ich muss zugeben, als ich selbst 13 Jahre alt war, hatte ich auch unentwegt Appetit auf Süßes und habe an manchen Tagen auch unkontrolliert genascht. Ich hatte nur das Glück, keinen Diabetes zu haben.

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Diabetesblogwoche – Ein Tag reicht nicht!

Diabetesblogwoche – Montag:
Wem würdest du einen Tag lang deinen Diabetes geben und warum?

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Es ist ja nicht meine Erkrankung, deswegen habe ich direkt nichts abzugeben.  Außerdem soll man ja niemanden etwas Unangenehmes wünschen. Naja. Trotzdem gibt es den einen oder anderen, der etwas Anschauung in Sachen Diabetes vertragen könnte. Ein Tag würde wohl auch nicht reichen.

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Wieviel Teststreifen braucht das Kind?

Die Teststreifen-Bestellerin

„BZ ?“, „117! Hab grad gemessen, wann gibts Essen?“ Meine Tochter ist  jetzt 12 Jahre alt. Noch ein paar Monate, und sie ist ein richtiger Teenager.  Mittlerweile hat sie das Diabetes-Management von mir abgekoppelt.  Ich bin in keinster Weise mehr ihre „Führungskraft“.  Wenn sie nachts aufwacht, misst sie oft auch noch einmal nach. Ein Job, den ich auch nicht vermisse. Es ist nun eher so, dass ich nachsetzen muss, um überhaupt etwas zu erfahren, oder zu wissen, wieviel sie zu welcher Mahlzeit bolt oder welchen Wert sie aktuell hat. Nur, wenn es total schief geht, meldet sie sich noch. Und das Bestellmanagement ist noch mein Job, damit die Teststreifen nie ausgehen. „Wieviel Teststreifen braucht das Kind?“ weiterlesen

4 Erkenntnisse über Insulin, Kohlenhydrate und Diabetes

Von der Fett-Eiweiß-Einheit geträumt

Vor ein paar Tagen waren wir wieder mit der sogenannten Fett-Eiweiß-Einheit konfrontiert. Das Töchterchen ist mit Überzucker um 4.00 Uhr aufgewacht, ins Bad gepoltert und hat mich geweckt: „Mama, hab wohl den Fettbolus für die Pizza vergessen. Oder der Katheter sitzt nicht mehr. Oder es war Luft im Schlauch, was soll ich jetzt machen?“ „4 Erkenntnisse über Insulin, Kohlenhydrate und Diabetes“ weiterlesen

Was man als Diabetiker(-Mutter) lernen sollte!

Karneval

Köln ohne Karneval. Ginge gar nicht. So wie Diabetes halt nicht ohne Über- oder Unterzucker zu denken ist. Aber Kamelleregen und Diabetes, wie geht man in der jecken Jahreszeit mit einem Dia-Kind, beziehungsweise mit dem Berg von Süßkram um, den die Kinder mit nach Hause bringen? Aber das ist für mich nur die kleinste Sorge. Denn eigentlich hatte ich zur Karnevalszeit in manchen Jahren ziemlich dunkle Momente. Und was haben Diabetes und Hilfe miteinander zu tun? „Was man als Diabetiker(-Mutter) lernen sollte!“ weiterlesen

Warum Diabetes-Taschen wichtig sind

Nur eine Tasche, aber manchmal eine ganze Welt

Alle Diabetiker kennen das Problem. Wohin mit dem Kram, der den Alltag leichter machen soll. Besonders das Messgerät sollte sicher und trocken aufbewahrt werden. Klar ist, dass Diabetes-Taschen angesichts der Erkrankung eigentlich ganz unwichtig sind, aber für meine Tochter ist die Frage nach einer richtigen Tasche bedeutend. „Warum Diabetes-Taschen wichtig sind“ weiterlesen

Übers Impfen

Ich gehöre zu denen, die trotz der, bis 1976 bestehenden, Impfpflicht nicht gegen Pocken geimpft wurden. Bei Menschen mit Hautekzemen wurde diese Impfung zu meiner Zeit nicht durchgeführt. Auch gegen Tuberkulose und einige andere Infektionen wurde ich dann nicht geimpft. Meine Mutter war wohl verunsichert. „Übers Impfen“ weiterlesen