Diabetestagebuch, muss man das?

Blutzuckertagebücher sind für Kinder ein Problem

Vor einigen Tagen flammte in meiner Lieblings-Diabetes-Facebook-Gruppe wieder die Diskussion auf, ob man regelmäßig ein Tagebuch führen sollte. Besonders unbeliebt sind solche Tätigkeiten ja bei Teenagern, die besseres zu tun haben, als über ihre Essgewohnheiten Protokoll zu führen. Eltern verzweifeln an der Pflicht, ihren süßen Kids zum Führen eines solchen Tagebuchs zu drängen. „Diabetestagebuch, muss man das?“ weiterlesen

Müdigkeit, Insulinanpassung und Zuckermutters berufliches Überleben

Gerade bin ich am Nachmittag fast eingeschlafen. Passiert mir selten, meistens reiß ich mich zusammen und halt mich mit Kaffee wach. Aber ich bin heute doch so wahnsinnig müde. Die Nacht war kurz. Klar warum! Ich bin wieder um 3.00 Uhr Nachts aufgestanden, damit ich den hohen Blutzucker meiner Tochter in den Griff bekomme. Andere Zuckermütter kennen das. „Müdigkeit, Insulinanpassung und Zuckermutters berufliches Überleben“ weiterlesen

Über Frust und die sorglosen Gesundheitsverschwender

10 Jahre Diabetes-Kind

Echt! Es gab tausend Momente, in denen ich mit dieser Kacksituation haderte! Ich fühlte mich oft zum Kotzen, warum muss mein Kind mit dieser Bürde leben? Regelmäßig könnte ich den Typ, der vorgibt Gott, Allah, der Allmächtige oder sonst was zu sein, in den Hintern treten, wenn es ihn dann gäbe. Das Schicksal ist einfach unfair. Was sollte diese Scheiße?! „Über Frust und die sorglosen Gesundheitsverschwender“ weiterlesen

Diagnose, ein gesund aussehendes Kind und Hilfe aus dem Netz

Diabetesdiagnose mit 18 Monaten

10 Jahre sind eine lange Zeit und wir haben den Diabetes in unseren Alltag fest integriert. Ohne Frage leben wir fast ganz normal mit der Erkrankung. Die Traurigkeit der ersten Phase ist natürlich verflogen. Aber trotzdem, die Erinnerung an die Zeit um die Diagnose sitzt noch tief. „Diagnose, ein gesund aussehendes Kind und Hilfe aus dem Netz“ weiterlesen

1922, Insulin und Hoffnungen

Diabetes Diagnose war  ein Schock

Als ich vor 10 Jahren noch nicht wusste, woran meine Tochter erkrankt war, war ich vor allem verunsichert. Ich konnte nicht einschätzen, was mit ihr los war, warum sie immer so schrie, soviel trank und so schwach war. Als wir die Diagnose Diabetes Typ 1 bekamen, war ich in erster Linie geschockt. Mein Kind lebenslang an Spritzen und Insulin gebunden, unvorstellbar! Auch nach 10 Jahren kann ich den Schmerz darüber, dass diese Gesundheitsstörung nie wieder verschwindet, noch spüren. „1922, Insulin und Hoffnungen“ weiterlesen

Jobsuche, Mittagessen und gute Blutzuckerwerte

10 Jahre schlechtes Gewissen

Mein Alltag ist begleitet von einem dauerhaften, schlechten Gewissen. An allen Ecken und Enden mache ich Kompromisse, schaffe Notlösungen und stopfe irgendwelche Löcher. Wenn ich arbeite, dann verbringen meine Kinder einen Teil des Nachmittags in der Schulbetreuung oder sie sind allein zuhause. Meine Tochter muss dann die Erkrankung auch nach dem Unterricht allein regeln. „Jobsuche, Mittagessen und gute Blutzuckerwerte“ weiterlesen