Unsere sieben blödesten Diabetes-Pannen

Geht eben immer mal was schief

Nachdem ich die Top-Sieben meiner Diabetes Pannen aufgeschrieben habe, war ich eigentlich ganz erleichtert, dass es gar nicht so viele waren. Aber wahrscheinlich habe ich ein paar vergessen.

  • Die Schlauch-Panne. Dein Kind wacht nachts auf, kotzt und hat Werte über 300. Trotz Korrekturen steigt der Blutzucker.  Dann fällt dir blitzartig ein, dass du vergessen hast, abends den Schlauch mit Insulin zu füllen.
  • Bloß niemanden stören. Du wachst auf, weil du das Gefühl hast, dass irgendwas komisch ist. Dein Kind hat krassen Unterzucker und ist fast am krampfen, aber du hast nur die Sorge, die anderen zwei Kinder, die im Zimmer übernachten, nicht zu wecken.
  • Doof, wenn man was vergisst. Dein Kind ist 3 Jahre alt und kann seinen Unterzucker noch nicht richtig selbst erkennen, du fährst zum Schwimmen und im Freibad fällt dir auf, dass du das Messgerät vergessen hast.
  • Eine Situation zum Kotzen. Ihr habt jede Menge Insulin gespritzt (in der konventionellen Therapie) und dein Kind muss sich übergeben. Alle Kohlenhydrate raus, Insulin noch drin!
  • Geschrottete Ersatzteile. Der Ersatzkatheter für dein Kind, den du in der Handtasche aufbewahrt hast, wird gebraucht, weil dein Kind seinen Katheter während eines Ausfluges raus gerissen hat. Aber die Nadel ist verbogen!
  • Die unangenehme Entscheidungssituation. Du schreibst eine wichtige Klausur und dein Kind ruft an, weil es mit dem Ampullenwechsel nicht klar kommt. Leider hat sie was gegessen und muss jetzt mal eine Bolus abgeben.
  • Wenn dein Kind die Meldung „Fast kein Insulin mehr“ weg drückt. Ihr geht schick Essen und im Lokal fällt auf, dass das Insulin komplett leer ist. Essen ist aber schon bestellt.

Das waren meine Pannen-Highlights aus den letzten 10 Jahren. Aus jeder Situation haben wir natürlich eine Lehre gezogen. Was habt ihr so erlebt? Freue mich, eure Pannengeschichten zu lesen!

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